Ankommen

Mein Schwager also mit seiner Family vorweg geflogen. Die erste Mail, die dann kam:
Wow, ist der Flieger aber groß.
Autoverleih: "Da gibt es eine lange Reihe von Auto's, aus der man sich eines aussuchen muss. Da haben wir die erste Stunde erst mal damit verbracht, ein Auto aus zu suchen."
Die hatten ein mid size SUV gebucht. Ging dann auch alles an Gepäck problemlos rein.
Dann bei denen das übliche: der erste Supermarkt Parkplatz, nebst Supermarkt, Miami South Beach, Key West, Everglades mit Airboat ride. Und jedesmal eine 'Wow ist das cool' Mail.
Die 4 sind dann am 23.12. in 'unserem' Haus eingetroffen und gleich die nächste 'Wow' Mail.
Und dann für den großen Grill erst mal die passenden Steaks gekauft...

Na gut, wir dann also am 26.12. hinterher.
Diesmal ging es mit Air France über Paris nach Miami.
Dort das erste mal in einen A380. Ist von außen schon beindruckend, aber von innen nicht viel anders als eine 747-800, außer das der A380 ja noch ein zweites Stockwerk hat.

Angekommen in Miami, natürlich durch die Kontrollen. Diesmal hat das ganz schön lange gedauert. Wir haben etwas über eine Stunde da gestanden. Vor uns war wohl schon ein großer Flieger angekommen und wir haben in dem A380 auch so gesessen, das wir fast als letzte rauskamen. Als wir dann beim Immigrations Beamten waren, haben wir gesehen, das Miami jetzt auch ein 'Self Checkin' für ESTA Visa waiver hat. Das wäre deutlich schneller gegangen. Das ist die Schlange neben der 'US residents' Schlange.
Wir hatten eigentlich wie immer ein Standard Auto gebucht. in der choiceline stand aber genau ein Auto. Wir haben nur die Tür aufgemacht und gleich wieder zu. Die ganzen Sitze sahen aus, als wenn da ein Joghurt explodiert wäre. Alles voller weisser Flecken. Wir sind dann natürlich zum Schalter und der Herr hat dann gemeint, das wir doch ein Auto aus der 'große Standard Autos' line aussuchen könnten. War dann nicht so schlimm. Dann sind wir, mittlerweile im Dunkeln, zum ersten Publix und haben das nötigste eingekauft (Bier, Wein, Cola, Gatorade), anschließend ins Hotel. In der Eingangshalle stand natürlich bei knapp 30° ein Weihnachtsbaum.

Am nächsten Morgen konnten wir dann das erste mal die Terrasse sehen, war schon schick.
Das Hotel war in Miami Lakes, da es für uns schon ein wenig auf de Strecke nach Cape Coral lag.

Nächsten Morgen dann mal eben nach Cape Coral rüber. Von außen sieht das Haus gar nicht so spektakulär aus. Ist es für die dortigen Verhältnisse auch nicht. Aber für uns war das schon was besonderes.
Erst mal die Garage, in die ein Auto nebst Kajaks und allem möglichen anderem Zeugs problemlos reinpasst.

Dann die Terrasse mit Pool.
Ein paar Stunden, nachdem wir aus Paris losgeflogen sind, war in ganz Nordfrankreich, Schweiz und Süddeutschland ein großes Schneechaos. Bei uns in Hamburg war das Wetter einfach nur kalt und nass.
Aber wir hatten die Poolterrasse. Ich bin in der Regel so gegen 8:00 aufgestanden und habe mich mit Laptop und (kaltem) Kakao auf die Terrasse gesetzt. Wenn man dann die Meldungen aus Deutschland liest und dann bei dem kurzärmeligem Hemd doch mal einen Knopf zumacht, weil es sonst zu frisch ist......Das hat schon was.

Hier mal ein paar Bilder wie das Haus von Innen aussah.

Leider hatte unser Kanal keinen Anschluss an den Fluss, Deshalb kam man mit den Kajaks nur zwei Kilometer in die eine und zwei Kilometer in die andere Richtung.

Oben: Abends
Unten: Morgens