Kennedy Space Center

Nächste Station dann der Weltraumbahnhof Kennedy Space Center, in der Nähe von Cape Canaveral.
Meine Frau wollte eigentlich nicht mit, weil Sie das nicht so sehr interessiert.
Wir hatten diskutiert, Sie vorher irgendwo an einem Motel in der Nähe abzusetzen und ich mir das dann alleine ansehe. Wir sind dann aber doch zusammen hingegangen.
Das ganze Gebiet liegt in einem riesigen Naturschutzgebiet. Um da hinzukommen fährt man erst einmal auf einer ziemlichen langen Brücke durch die Sümpfe, bis man dann auf der Insel ist.

Wir hatten das Glück, auch einen 'echten' Astronauten zu sehen.

In dieser Halle werden die Raketen zusammengebaut.
Ohne Bezugspunkt kann man die Dimensonen der Halle gar nicht abschätzen. Es ist aber eine der größten überhaupt. Die US Flagge ist so groß wie vier Basketballfelder.

Auf dem riesigen Gelände sind mehrere Gebäude verstreut. In einigen werden Modelle ausgestellt, wie das ganze hier funktioniert.

Hier wurde gerade der letzte Start eines Shuttles vorbereitet. Leider waren wir nicht lange genug da, um auch einen Start mit zu erleben.

Das Highlight der Tour durch den Park ist das Saturn V Center.

Hier wird erst in einer Art Theatervorstellung die letzten Minuten vor dem Start einer Saturn V Rakete simuliert.
Es sitzen dort zwar keine Leute, aber zuerst ist alles Dunkel. Dann gehen nach und nach die Lichter an und der Sprechkontakt zwischen den einzelnen Stationen beginnt. Dafür wird dann immer der Platz beleuchtet, der gerade spricht. Beim Start der Rakete wackelt dann das ganze Theater.

Danach geht man dann in die Ausstellungshalle. Hier liegt die letzte Saturn V, die es nicht mehr ins Apollo Programm geschafft hat. Leider kann man auf den Bildern die Dimensionen der Rakete nicht wirklich sehen.

Die ganze Halle ist dann voll mit der Geschichte des Apollo Programms.

Auf dem Außenplatz stehen dann noch andere Dinge rum, die man ansehen kann, wie ein Space Shuttle, oder der Rocket Garden. Hier stehen ausgediente andere Raketen und Raumkapseln.
Fazit dazu ist: kann man sich ansehen, wenn man in der Nebensaison da vorbei fährt.
In der Hauptsaison dürfte es dort so voll sein und die Wartezeiten so lang, das man das wohl nur echten Fans zumuten kann.

Auf dem Weg zum Motel haben wir dann ziemlich viele aufgemotzte Autos gesehen.
Auch am nächsten Morgen dann noch. Wie wir dann herausgefunden haben, war das jährliche Treffen des Automagazins HotRod dort in der Gegend:  http://www.hotrod.com/eventcoverage/hot_rod_power_tour/