Mecklenburger Seen Teil 1

Wir haben den Elbe Marine Service beauftragt das Boot abzuholen und nach Plau zu bringen.
Das Boot wurde also im Hamburger Yachthafen bei Wedel abgeholt.
Herr Leptihn, der Chef von Elbe Marine Service hat alles sehr professionell abgewickelt.

Das Boot kam dann in Palu wieder in sein Element. Alles hat allerbestens geklappt, keine Schramme oder sonstige Schäden, etwas über 30 Grad, strahlend blauer Himmel. Man kann also gar nicht schöner starten.

In all der Aufregung um den Transport hatten wir doch tatsächlich vergessen, die temporäre Badeplattform anzubauen. An Land wäre das deutlich einfacher gewesen, als hinterher im Wasser. Wir haben die Plattform dann auch tatsächlich ein paar mal benutzt, hat sich aber als zu klein herausgestellt.

Entlang der ganzen Route haben wir immer wieder solche Lokale wie diese gesehen. Leider haben nur die wenigsten davon einen Anleger.

Auf der Seenplatte selber ist das einzige Hindernis die Drehbrücke in Malchow. Diese macht nur einmal pro Stunde auf. Der Brückenwärter bittet dann mit einem Obstplücker um eine Spende für den Erhalt der Historischen Brücke. War aber wohl zuwenig. Wie ich gelesen habe, wird die Brücke nun doch abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

An diesen letzten Augusttagen, war es dort auf den Seen so heiß, das wir zwischenzeitlich einen Sonnenschirm aufspannen mussten (leider kein Bild).

Am ersten Tag wollten wir nur einen kleinen Zwischenstop in Rechlin einlegen.
Als ich dann aber morgens vom Brötchen jolen kam, war der Himmel ziemlich Schwarz.
Es kam dann auch tatsächlich ein ziemlich heftiges Gewitter runter und wir sind den ganzen Tag dann da geblieben. Am nächsten Tag ging es dann weiter in Richtung Rheinsberg. Das war unser Ziel. Von dort aus sollte es dann in kleinen Etappen über Schwerin zurück nach Hamburg gehen. Als wir beim vorigen Besuch die ganzen Schleusen im Elde-Müritz Kanal benutzt haben, haben wir kaum jemals warten müssen.
Hier aber, mitten im Führerscheinfreien Chartergebiet mit mächtig vielen Booten sind die Wartezeiten (es sind ja auch noch Ferien) doch mal länger. Vor der ersten Schleuse hier haben wir ca. 2,5 Stunden gewartet.

 

 

Nach der dritten Schleuse waren wir dann in den Rheinsberger Gewässern.
Die erste Übernachtung dort war dann in der Marina Wolfsbruch.
In dem Wellnessbereich sind wirm nicht gewesen, aber eine Massage habe ich mir trotzdem gegönnt.

Am nächsten Tag dann weiter nach Rheinsberg.

Wir haben einen kleinen Blick in das neue Hafendorf  Rheinsberg geworfen, wollten aber weiter bis in den Stadthafen. Der Hafenmeister hier hat uns auch gleich angeblubbert, das wir doch bitte wieder rausfahren sollen, wenn wir nicht festmachen.

In Rheinsberg sind wir dann erst mal spazieren gewesen und dann Essen.