Donnerstag, Juli 30, 2026

Tag 39

Nun sind wir wieder Zuhause ud der Sommertörn ist erstmal zu Ende.
Wir hatten gestern Abend gesehen, das die Tide für uns erst um 12:30 günstig ist. Aber am Morgen sagte der Wetterbericht dann mögliche Gewitter an. Da sind wir dann doch gleich nach dem Frühstück um 11:00 losgefahren. Zwar gegen an, durch den Köhlbrand und die Süderelbe - um die Bunthäuser Spitze (Leuchtturm) rum - und zu unserer Schleuse (14:30 Uhr).
Wir waren dann vor den ersten Böen und Regen bei uns im Heimathafen und konnten ein paar Sachen schon mal einpacken und mit nach Hause nehmen.
Den Rest werden wir dann wohl am Wochenende aufräumen und das Boot mal wieder richtig saubermachen.
Das Highlight war heute allerdings, das fünf RIBs (die großen schnellen Schlauchboote) von der Polizei, an uns vorbei gesaust sind.
Wir haben die vorher noch nie gesehen. Haben uns dann gefragt, ob in Hamburg was los ist, was die von der Wasserseite schützen wollen/ sollen?
Eben habe ich dann gelesen, das am Wochenende CSD ist. Da werden wohl große Sicherheitsmassnahmen gestartet.
Aber nun sind wir wieder Zuhause und die erste Waschmaschine ist durch.

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Mittwoch, Juli 29, 2026

Tag 38

Heute wurden wir nicht von den dicken Frachtern geweckt, sondern von den Gärtnern.
Direkt am Hafen wurde die Böschung gemäht. Um 7:00 !!!!
Also aufstehen, Brötchen holen, Frühstücken.
Wir hatten mit den anderen Booten auch verabredet, das wir so gegen 10:00 ablegen wollen um dann beizeiten in die Schleuse zu kommen.
Der Schleusenwärter meinte auch um 9:30 über Funk, das wir so um 10:30 durch können.
Als wir dann abgelegt hatten und vor der Schleuse warteten, kam über Funk leider durch, dass ein Frachter in der 2. kleinen Schleusenkammer, gegen das Schleusentor gefahren ist. Das musste durch einen Techniker deshalb erstmal untersucht werden. Also nur noch eine Schleuse in Betrieb, das hieß für uns noch eine dreiviertel Stunde länger warten. Aber dann konnten wir mit zwei Berufsschiffen durchschleusen.
Wir sind dann entspannt mit der Tide nach Wedel gefahren, wo Freunde von uns schon gewartet haben.
Wir wurden dann von denen lecker zum Essen eingeladen und wir haben einen schönen Abend zusammen verbracht.

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Dienstag, Juli 28, 2026

Tag 37

Heute gibt es gar nichts großes zu Berichten.
Aufgestanden, gefrühstückt, noch schnell zur Tankstelle gefahren und gemütlich, langweilig (mit den erlaubten 12kmh) die 62 Kilometer nach Brunsbüttel getuckert.
Wir hatten allerdings befürchtet, das der Hafen hier rappeldicke voll wäre, da ja soviele andere Boote schon mit uns in den Kanal rein sind.
Unterwegs sind uns aber schon viele Sportboote entgegen gekommen.
Und als wir kurz vom Sportboot-Hafen Brunsbüttel waren, (der Hafen liegt vor der Schleuse) konnten wir noch in die offene Schleuse schauen. Da waren unendlich viele Sportboote drin. Es war gerade Tidenwechsel, nun ablaufendes Wasser, das heißt ideal für die, die nach Cuxhaven wollten.
Unsere Nachbarn hier im Hafen meinten auch, das bis vor ein paar Minuten der Hafen sehr voll war. Jetzt liegen gerade nur noch 7 Boote hier (15:30 Uhr).
Glück gehabt.
Wir waren übrigens in der Pizza Factory, die Pizzen waren sehr, sehr lecker!

K&K, da hattet Ihr wohl einen falschen Koch erwischt.

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Montag, Juli 27, 2026

Tag 36

Um 7:00 aufgewacht. Nochmal umdrehen? Nö, der Hafenmeister hat gemeint das der Hafenkiosk mit frischen Brötchen schon früh aufmacht.
Also los zum Brötchen holen.
Himmel noch bedeckt, aber schon kräftig windig. Aber wir wollen ja nur 3 Kilometer über die Kieler Förde um dann in den Kanal rein zu fahren.
Wir wollten ja auch nicht zu spät los, da ja im Kanal nur begrenzt Platz ist zum Übernachten. Als wir vor der Schleuse ankommen, warten da schon über 20 Sportboote. Und ausserdem kommt gerade ein Containerriese an, mit zwei kleineren Schiffen hintendran.
Die Nachfrage bei den Schleusenmeistern ergibt, ‘wir haben ein Problem mit der Großschiffahrt’, Ihr müsst Euch bestimmt noch eine Stunde gedulden.
Aber nachdem die drei großen in der Schleuse eingeparkt hatten, hat der Schleusenmeister gemeint, das wir alle noch mit reinpassen.
Also die grossen Sportboote zuerst und dann die Kleineren an den großen festmachen und schön ins Päckchen legen.
Beim Rausfahren wurden die Großen sogar aufgefordert sehr langsam und vorsichtig rauszufahren, weil ja die ganzen Sportboote dahinter liegen. Vielen Dank nochmal an die Schleusenmeister.
Der Adler 1 (kleine Fähre) musste sich dann zwischen den ganzen Sportbooten von links nach rechts kämpfen.
Wir sind dann den Kanal entlang bis nach Rendsburg. Die ganze Zeit über war es richtig windig, aber ja zum Glück keine Wellen.
Wir wollten in Rendsburg erst tanken und dann einen Platz suchen. Aber zweimal bei dem Wind anlegen? Nee……Dann lieber Morgen früh tanken. Dann soll es nach Brunsbüttel gehen.

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Sonntag, Juli 26, 2026

Tag 35

Heute war ein Tag ohne Sonnencreme.
Dafür hatten wir eine sehr eingeschränkte Sicht.
Also, der Wind hat heute tatsächlich nachgelassen und wir sind aus der Schlei raus und Richtung Kiel, bzw. Möltenort.
Das ist genau gegenüber den NOK Schleusen.
Angesagt waren Regen und Wellen bis 0,4 Meter. Zum Glück waren die Wellen aber viel kleiner, somit kein Problem für uns.
Aber es hat wirklich den ganzen Tag geregnet, mal mehr, mal weniger. Zum Anlegen hat es zum Glück mal ganz aufgehört.
Kaum angelegt fing es wieder heftig an zu Regnen.
Jetzt gegen Abend hört es aber langsam auf. Das hatte aber zur Folge, das wir zeitweise nicht sehr weit schauen können.
Deshalb gab es hier auch keinen Spaziergang mehr.
Morgen soll es dann weitergehen in den Nord-Ostsee Kanal. Wir hatten erst überlegt ob wir über Heiligenhafen, Grömitz durch den Elbe Lübeck Kanal zurück fahren, aber das war uns bei der derzeitigen Windlage doch zu weit.

Die Rücktour ist jetzt in Gelb

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