Montag, Juli 20, 2026
Beim ersten wachwerden hörten wir immer noch den Regen auf das Dach trommeln.
Nochmal umdrehen….
Dann doch irgendwann aufgestanden und gefrühstückt.
Währenddessen gehen die Wolken weg und die Sonne kommt raus, aber immer noch seeehr windig.
Wir hatten überlegt heute nach Odense in den Zoo zu fahren. Dafür war es dann aber leider nun zu spät.
Wir haben deshalb lieber unseren Bollerwagen genommen und nochmal ordentlich Getränke etc. eingekauft. Ein wirklich großer Supermarkt ist hier zum Glück nur ein paar hundert Meter weg.
Erstmal alles verstaut und kleine Pause.
Danach war dann das Paddelrad nochmal dran. Todesmutig wieder mit dem Schnorchler ins Wasser.
Zum Glück ist das Wasser hier so klar, das man auch bei 3 Meter Tiefe noch alles auf dem Grund erkennen kann.
Also kurz rein, das Paddelrad nun hoffentlich von allen bösen Sachen befreit und wieder raus und unter die warme Dusche (das ist mit unserer Dusche auf der Badeplattform möglich).
Danach sagt Kirsten mir dann, das unser Nuki sagt: Wassertemperatur 18°
Ein Glück, das ich das ohne Erfrierungen überstanden habe.
Dann einen kleinen Spaziergang auf die andere Hafenseite.
Kirsten wollte noch den ‘Salzstreuer’ fotografieren (den kleinen weißen Leuchturm).
Und auf dem Weg dahin noch lecker Essen gewesen.
Morgen soll es dann hoffentlich weitergehen.
Tag 28 ist ausgefallen….
Beim Frühstück fing es an zu regnen. Danach hat es geregnet und danach……hat es noch mehr geregnet. Dazu sehr, sehr viel Wind und ca. 18 Grad. Das ging fast ununterbrochen so für 24 Stunden. Nachdem schon die Fleecedecken, Jacken und Jogginghosen rausgeholt wurden, wurde abends noch die Heizung angestellt. Auch musste wieder einmal der Schokodrink mit Schuss her.
Deshalb haben wir den Tag damit verbracht zu Lesen, Rätseln, Spielen, Essen.
Und Abends dann noch das Endspiel angesehen.
Das war’s
Samstag, Juli 18, 2026
Wie angesagt war das Wetter heute Morgen nicht so gut.
Zum Aufstehen gab es dicke Wolken. Aber zum Frühstück waren die zwar schon wieder weg und die Sonne schien, dafür kam dann der Wind.
Wir sind deshalb zu einem Rundgang aufgebrochen und haben zu Fuß erst den Hafen und dann die Stadt erkundet.
Davon ein kurzer Bericht für Euch.
Am Hafengelände stehen richtig schöne Häuser/Villen und auf der anderen Seite die neueren, höheren mit den tollen Balkonen.
Die Zugbrücke: Diese verbindet zwei kleine Häfen miteinander. Tut eigentlich nicht not, um das kleine Hafenbecken wäre man in 2 Minuten rum.
Die Innenstadt ist ja nicht so groß und alles sehenswerte ist in zwei Stunden abgearbeitet.
Das Schloss zählt zu den wichtigsten Kulturerbe Monumenten aus dem dänischem Mittelalter, es wurde um das Jahr 1200 errichtet. Anfang des 20. Jahrhundert wurde durch eine unvollständige Restaurierung Teile der Baumasse gerettet.
Der Wasserturm aus dem Jahre 1899 ist ein einzigartiges Beispiel für den damaligen industriellen Baustil, dessen Wasserinstallationen so gut wie intakt sind. Der Wasserturm misst bis zur Dachspitze 22,4 Meter. Die Kanonen davor stehen zur Wasserseite.
Auch am schönen Rathaus sind wir auf unserem Spaziergang vorbei gekommen. Der weiße Balkon sticht hervor.
Leider konnten wir keines der Gebäude besichtigen.
Es gibt hier sehr viele schöne Hinterhöfe, erreichbar durch unscheinbare Holztore.
Durchgang bei den gelben Häusern, tolle Blumenkübel, der rote davon ist ein Suchbild.
Den ROSENBAEKKEN, ein ganz kleiner Verbindungsweg, haben wir nur durch Zufall entdeckt.
Auf den Fußwegen sind immer wieder Platten mit Figuren eingesetzt.
Zur erfolgreichen Beendigung des Rundgangs gab es natürlich ein Eis.
Wir hatten gestern schon ein Plakat im Hafen gesehen, das heute Live Musik ist von 17:00 bis 20:00.
Und nun spielen gerade die “Matroserne”. Gefühlt sitzen die auf unserem Vorschiff 😆
Die spielen die ganze Zeit “Dänische Schlager”. Alle Dänen singen mit! Die haben hier neben dem Bierstand auch einen Pandekager (Crepe) Stand. Auch die beiden Verkäufer dort sind richtig gut dabei und singen jedes Lied mit.
Freitag, Juli 17, 2026
Heute stand eine kürzere Stecke von 29,8 km an (Durchschnittsgeschwindigkeit von 10-11 kmh), es ging bis nach Nyborg.
Das Paddelrad paddelt leider immer noch nicht, da muss ich wohl nochmal ran.
Die Brücke ist schon echt eindrucksvoll, wenn man sich ihr nähert.
Im Sommer 1998 wurde die Brücke (mautpflichtig) für den Autoverkehr freigegeben. Der Hängebrückenteil war nach der Fertigstellung die längste Hängebrücke der Welt. Mittlerweile hat China die längste.
Wir sind natürlich durch eine Durchfahrt durch, die ziemlich weit an Land lag. Die kleinsten Durchfahrten sind ja immer noch 7 Meter hoch.
Das reicht ja für uns.
Vorbei an “Knud”, richtig heißt der Leuchtturm Knudshoved 😄
Nyborg ist nicht ganz so groß wie Kerteminde, hat dafür aber gleich mehrere Häfen.
Bevor die große Beltbrücke gebaut wurde, war dies ein großer Fährhafen. Die Anlagen werden nun schon lange nicht mehr genutzt und werden allmählich neu bebaut. Mit neuen Häfen und neuen Wohnungen mit großartigen Balkonen, von denen man wohl sehr schön das Hafenleben betrachten kann.
Für die nächsten Tage ist mal wieder Starkwind angesagt, da werden wir wohl hierbleiben müssen.
Passt aber auch ganz gut, da wir mal wieder ein paar Klamotten waschen müssen und auch die Gegend anschauen möchten.
Abends dann noch eine kleine Reparatur an der Persenning vorgenommen. Da hat sich eine Naht gelöst und wurde nun neu vernäht.