Donnerstag, Juli 16, 2026

Tag 25

Gestern Abend hatten wir noch ein schönes Erlebnis.
Zum Sonnenuntergang holt man ja seine Flagge ein. Hatten wir auch schon gemacht, aber unsere Nachbarn nicht.
Wir wissen jetzt wieso. Um ca. 22:00 kam einer der Nachbarn auf sein Vorschiff mit seiner Trompete und hat zum Sonnenuntergang gespielt.
Daraufhin haben die Nachbarn dann auch ihre Flaggen eingeholt. War sehr schön.

Korshavn war für diese Reise auch der nördlichste Punkt. Ab jetzt geht es wieder Heimwärts.
Deshalb ging es heute dann nach Kerteminde. Mal wieder ein sehr großer Hafen. Wir liegen so, dass man die Hafeneinfahrt im Blick hat.
Nach dem Anlegen und Hafengeld bezahlen war mal wieder eine kleine Reparatur dran.
Die Logge ging nicht mehr, das ist beim Boot der Geschwindigkeitsmesser. Dazu ist unten am Rumpf ein kleines Rad, damit wird das gemessen. Hin und wieder setzt sich da aber mal eine Muschel ab und dann dreht das nicht mehr.
Aber genau für solche Fälle habe ich ja nun meinen Tiefschnorchel. Also alles ausgepackt und ab ging es in das Eiskalte Wasser. (23°).
Habe das aber überlebt und das Paddelrad paddelt nun auch wieder.
Auch ein großer Strand ist direkt am Hafen.
Der war Megavoll. Braucht kein Vergleich mit Mallorca zu scheuen.
Wir waren dann abends nach dem Essen da, aber leider war der Strand sehr dreckig. Alles voller Zigarettenkippen und anderer Müll. Sehr Schade.
Es gibt hier aber auch alles andere. Riesen Supermärkte sind 400 Meter entfernt. Bootstankstelle gibt es hier auch. Da werden wir Morgen früh mal vorsprechen.

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Mittwoch, Juli 15, 2026

Tag 24

Die ersten 9 Bilder, Strand und Hafen, sind noch aus Bogense.

Heute war mal eine größere Strecke mit 45 Km. Es gibt hier auch leider keine anderen Häfen zwischendurch.
Leuchtturm auf AElbelö.
Deshalb muss man hier bis nach Korshavn. Aber das lohnt sich! Es ist der bisher kleinste ‘Hafen’ den wir bisher hatten.
Es ist gerade mal ein Steg. Aber mit Strom und Wasser. Ohne Sanitäre Anlagen, aber zum Glück haben wir ja alles an Bord.
Der Hafen liegt in einer Bucht, in der man auch super Ankern kann.
Auf dem Weg hierher haben wir zuerst einen Kescher Kriegshaken-Alarm gehabt und Kirsten hat ein Sitzkissen ‘gerettet’.
Der zweite Kescher Alarm stellte sich als die Schnauze einer Robbe raus. Da haben wir ja nicht mit gerechnet, deshalb auch kein Foto.
Ansonsten waren heute ein wenig mehr Wellen. Deshalb mussten wir das Boot im Hafen erstmal vom Salz befreien.
Da es hier nichts weiter gibt, dass wussten wir und hatten vorgesorgt, wurde wieder der Grill rausgeholt

Kabuff mit Zahlungsautomat 😉
Mehr Schiffe die vor Anker liegen als Plätze am Steg
Leuchtturm: Den wollte ich (K) für die Terrasse mitnehmen 😊
Die Karte ist aus einem Segelführer, hat mir der Realität nicht mehr viel gemeinsam

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Dienstag, Juli 14, 2026

Tag 23

Wir haben Euch gestern ja verschwiegen, das Kolding kein schöner Hafen ist.
Es gibt für die Sportboote einen Nord- und einen Südhafen. Die sind durch den Industriehafen voneinander getrennt.
Will man also von einem Hafen zum anderen, sind das gut vier Kilometer. Und außerdem sind ringsum nur große Silos und Fabrikgebäude.
Deshalb wollten wir dann auch nicht noch eine Nacht hierbleiben, wie eigentlich geplant. Auch ohne Legoland.
Als wir dann entspannt los wollten, wollte doch glatt auch ein Frachter raus. Den haben wir dann lieber mal vorgelassen und kurz gewartet.
Die Fahrrinne dort ist ja eh sehr eng und wir wollten nicht, das der uns dann da noch überholen muss.
Ansonsten entspannte 40 Km über die platte Ostsee, unter den beiden riesigen Brücken unterdurch, an Middelfahrt und Fredericia vorbei, bis nach Bogense.
Sehr schöner aber auch großer Hafen. Wieder mit angeschlossenem Camping-, Wohniplatz und Ferienhäusern.
Deshalb natürlich auch hier wieder ein Krabbensteg mit Rennbahn.
Nach einer kleinen Siesta sind wir dann in den Ort. Wir haben dann gleich das Einkaufen mit der Pizzeria verknüpft.
Die Duschen hier sind nicht wie sonst üblich, ein großer Toilettenraum und ein zweiter für kleine Duschen.
Nein, hier sind im Waschraum ca. zwölf kleine Badezimmer. Jedes mit Toilette, Waschbecken und großer Dusche.
Wahrscheinlich größer als unser Badezimmer Zuhause.
Von Unwettern haben wir hier bisher nichts mitbekommen, hier scheint immer die Sonne, bei angenehmen 26 Grad.
Zum Wochenende soll es allerdings windiger werden. Bis dahin wollen wir dann in der nächsten größeren Stadt sein.

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Montag, Juli 13, 2026

Tag 22

Heute ist nichts weiter passiert, wir hatten eine schöne Fahrt nach Kolding (kaum Wind, kaum Welle) und liegen im Nord-Hafen.
Die Wettervorhersage hatte für den späten Nachmittag Gewitter voraus gesagt.
Deshalb sind wir heute mit WECKER aufgestanden, damit wir zeitig loskommen.
Wir sind dann bei bestem Wetter weiter nach Norden bis Kolding gefahren.
Vorbei an weiteren kleinen Inseln (Farö Kalv) und den kleinen Belt rauf. Hier fahren nur kleinere Frachtschiffe, von denen wir zwei gesehen haben.
Die Großen fahren natürlich im großen Belt, weiter östlich.
Als wir festgemacht hatten, kamen zwar ein paar Wolken und es wurde windiger, aber weder Regen noch Gewitter.
Mittlerweile scheint auch wieder die Sonne.
Eigentlich sind wir ja hier, weil wir von hier aus ins Legoland wollten. Aber, der eine Bus fährt sehr früh und der nächste erst mittags.
Deswegen haben wir das gestrichen. Nun wollen wir Morgen mal schauen, ob wir mit den Rädern mal in die Stadt fahren, oder mit dem Boot weiter.
Wir haben wieder viele Schweinswale gesehen, aber Ihr wisst ja mittlerweile, das die Kamerascheu sind.

Wir freuen uns über die vielen Anmerkungen und Kommentare die uns erreichen 😉

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Sonntag, Juli 12, 2026

Tag 21

Heute ging es nach frischen Brötchen vom Hafenkiosk bei bedecktem Himmel und 24 Grad los.
Mir scheint es so, als wenn es in Dänmark keine ‘Tankstellen’ Brötchen gibt. So nenne ich immer die Aufback Brötchen, die es so an Tankstellen und Kiosken gibt.
Hier scheinen immer alle Brötchen frisch vom Bäcker zu sein. Immer sehr lecker…
Wieder durch die sehr enge Fahrrinne in die Ostsee, war spannend, es kamen schon die ersten Boote rein.
Heute sind wir 30 Km bis auf die Insel Aarö gefahren. Unterwegs haben wir wieder ein paar Schweinswale gesehen. Aber die sind leider immer so schnell wieder weg, das bisher keine Chance war die auch mal zu knipsen.
Aarö ist die erste der kleinen Inseln die wir gerne besuchen wollten. Die Insel ist 3×2 Kilometer groß. Aber trotzdem werden hier beim Hafenkiosk kleine Golfcarts vermietet. Die erfreuen sich großer Beliebtheit.
So klein wie die Insel auch ist, eine Brauerei gibt es trotzdem. Hefeweizen mögen wir nicht so gerne, daher gab es leckeres “Sommerbier”.
Die Insel scheint auch wie Helgoland bei Tagestouristen beliebt zu sein. Mit jeder Fähre vom Festland, die wohl alle 45 Minuten fährt, kommen und gehen ein großer Schwung an Leuten, mit und ohne PKW´s. Das freut den Kioskbesitzer 😁
Aber nun zum Abend ist Ruhe im Hafen.
Ach und dann sind hier auch wieder viele Kinder. Die haben alle Angeln mit Wäscheklammer dran. Damit fangen die dann die Krabben hier und lassen die dann um die Wette laufen. Am Ende der Bahn platschen die dann wieder ins Wasser - Krabbenrutsche # 49 + 52

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