Heute bei herrlichem Wetter mal wieder ein kleines Stück geschafft.
Wir sind bei Windstille und sonnigen 29° losgefahren und haben als erstes eine rieseige Rauchsäule in der Nähe gesehen. Da muss gerade was sehr großes angefangen haben zu brennen.
Geschafft haben wir dann 21 Km bis nach Dyvig.
Das ist eine lauschige Bucht auf der Insel Als. Auch hier sind wir früher mit dem Segelboot häufig gewesen.
Die Einfahrt ist durch eine kleine Boje markiert, die Zufahrt bis in die Bucht ist teilweise nur 30 Meter breit.
Das ist hier seeehr beliebt und wir glauben mittlerweile, das man hier nicht kochen darf. Hier MUSS man grillen!
In dem neuen kleinen Hafenkiosk gibt es keine Hotdogs, aber gezapftes Bier, Spare Ribs und Würstchen zum selber grillen.
Und der Kiosk hat einen Riesen Gasgrill, den jeder benutzen kann. Kostet erstaunlicherweise auch nichts Extra.
Die haben hier auch sonst ein paar schöne neue Sachen, z.B. eine tolle neue Terrasse für alle. Natürlich auch mit ein paar kleinen Holzkohle Grills und einen neu angelegten Spielplatz
Dann haben die auch noch einen Badebezirk gebaut. Mit Wasserrutsche und Trampolin im Wasser.
Das macht den Hafen für Leute mit Kindern natürlich noch attraktiver. Merkt man auch an der Anzahl der Kinder hier.
Samstag, Juli 11, 2026
Tag 20
Freitag, Juli 10, 2026
Tag 19
Heute Morgen waren wir zum Frühstück bei Frederik und Mary eingeladen.
Die hatten auch gerade mit Ihrem Boot in Sonderburg festgemacht.
Leider durften wir keine Fotos von Innen machen.
Für diejenigen, die mit den Royals nicht so per Du sind, Mary und Frederik sind Königin und König von Dänemark.
Und die fahren im Sommer immer mit Ihrer Yacht durch Dänemark. Heute waren sie dann zufällig auch in Sonderburg.
Wir hatten die Dannebrog (so heißt die Yacht) früher schon immer mal mit Margrethe (der Mutter von Frederik) gesehen.
Zur Dannebrog: Besatzung 54 Mann, überwiegend Wehrpflichtige, dabei sind auch Köche, Bäcker und Maschinisten.
Im Stadthafen war ordentlich was los. Die Segelschiffe lagen zum Teil im 4er Päckcken.
Wir kamen auch unter dieser Brücke ohne Probleme durch.
Aber eigentlich haben wir einen gemütlichen Törn nach Augustenborg gemacht.
Das sind gerade mal 21 Km, die wir in zwei Stunden getuckert sind.
Es ging durch den wunderschönen Als Sund (Links ist Festland, Rechts die Insel Als).
Wir waren das letzte mal vor ca. 21 Jahren hier. Wir können uns nämlich noch gut erinnern, das damals die Tochter vom Hafenmeister geboren wurde und als Sie später laufen konnte mit Papa das Hafengeld kassiert hat.
Und wie der Zufall es so will, hat sie heute ihren 23. Geburtstag.
Verändert hat sich hier nichts. Alles sieht noch genauso aus, aber renoviert. Nur die Lamaherde, die der Hafenmeister hatte, ist weg.
Deshalb erstmal Mittagspause (Schnarch). Danach sind wir dann mal zum Supermarkt und zur Tankstelle gelaufen, ein paar Kleinigkeiten des täglichen Bedarfs gekauft (40 Liter Diesel, eine Kiste Bier, Wasser, Cola. Ach ja und auch was zu Essen).
So, und nun sitzen wir hier in der Abendsonne und geniessen ein Glas Wein.
Donnerstag, Juli 9, 2026
Tag 18
Heute ging es dann endlich los nach Dänemark.
Die Motorelektrik will leider auch mit neuen Sicherungen noch nicht wieder funktionieren.
Glücklicherweise ist unser Dieselmotor so alt, das der auch ohne die Anzeigen läuft.
Wir sind erst zu einem Hafen gegenüber in Flensburg gefahren, da der eine Bootstankstelle hat und haben voll getankt.
Dann ging es zwischen den Ochseninseln an Annies Hot Dog Bude vorbei.
Die Hot Dog Bude ist “Weltbekannt”, zumindest bei Bikern und Leuten die gerne nach Dänemark fahren und Hot Dogs essen. Die Bude ist seit Jahrzehnten da. Liegt direkt am Wasser mit Blick auf die erwähnten Ochseninseln.
Bevor wir losgefahren sind, haben wir noch unsere dickeren Fließjacken rausgeholt. Aber anstatt die anzuziehen, haben wir die dünnen Jacken ausgezogen. Also, bei bestem Sonnenschein gemütlich den Flensburg Fjord bis in den Sonderburg Yachthafen geschippert.
Kurz vorm Hafen noch ein Kescher-Alarm und eine Dose “gerettet”.
Im Hafen dann nochmal die gesamte Elektrik auseinander genommen und den Fehler gesucht.
Aber leider nichts gefunden. Ein Instrument nach dem anderen wieder angeschlossen und als alle wieder dran waren, ging es wieder. Mal sehen wie sich das Morgen während der Fahrt verhält.
Dann gings zum Strand, mal sehen ob der noch da ist und was für die Beach Life Balance getan.
Danach dann die ersten Hot Dogs und ein großes Bier!! Prost. Ein Softeis gab es natürlich auch noch.
Mittwoch, Juli 8, 2026
Tag 17
Tag 16 fällt aus.
Aufgewacht, hat geregnet, nochmal umgedreht, hat immer noch geregnet.
Dann doch irgendwann gefrühstückt. Hat aber weiter geregnet bis in den späten Nachmittag.
Deshalb wurde nur ein wenig das Boot innen saubergemacht und sonst gelesen, gespielt, gegammelt.
Und zum Kaffee gab es dann die erste heiße Schokolade mit (wir sind ja in der Rumstadt Flensburg) einem Tropfen Rum.
Tag 17. Ab heute soll es mit dem Wetter ja wieder aufwärts gehen. Es ist immer noch sehr windig, aber die Sonne scheint.
Und wir sind ja auch hier, weil wir noch nie in Flensburg waren und es soll doch sehr schön hier sein.
Wir haben dann heute den ganzen Tag die Stadt zu Fuß erkundet, ist wirklich sehr schön.
Das beste sind hier die Höfe. Das sind sehr schmale Gassen zwischen den Häusern, die sich dann häufig zu einem Hof weiten.
In vielen von denen sind dann kleine tolle Handwerksbetriebe, von Glasbläsern bis Lakritz Manufakturen.
Und dann natürlich auch noch die letzten Rum Firmen. Die bieten dann auch gleich so eine Art Nutella mit Rum an (und natürlich auch Rum Tasting). Haben wir natürlich auch gekauft. Das soll man aber wohl nicht aufs Frühstücksbrötchen schmieren, sondern z.B. zum Backen verwenden.
Abends wurde auf dem Boot gegrillt 😄
Morgen soll es dann endlich nach Dänemark gehen, zum Hot Dog Essen…
Montag, Juli 6, 2026
Tag 15
Wir sind nun wieder seit Sonntag Nachmittag in Flensburg.
In Hamburg alles soweit abgearbeitet.
Die Fahrt zurück ging ohne Probbleme und ziemlich flott.
Aber nun haben wir so ein schönes D-Ticket und niemand wollte das bisher sehen.
Für unsere RE7 nach Flensburg war in der Bahn App mittlere Auslastung erwartet. Das Ding war aber rappeldicke voll.
Aber wir waren rechtzeitig da und haben deshalb auch Sitzplätze gehabt.
Am Sonntag haben wir dann erstmal das Boot wieder eingeräumt (wir hatten ja auch ein paar Klamotten zum Waschen mit).
Und danach dann in den Kanalschuppen, Pizza Essen. Der Abend war zwar frisch, aber wir haben geschützt auf der Terrasse gesessen.
Und dann gibt es ja auch in Flensburg Sonnenuntergänge….
Heute sind wir dann aufgestanden, während es geregnet hat. Das Gute an solchen Tagen ist ja, das man keine Sonnencreme braucht 😎
Gegen Mittag hat es dann erstmal aufgehört zu regnen und wir sind auf dem sehr schönen Kapitänsweg ein kleines Stück zum Supermarkt gegangen. Dort ein wenig eingekauft und Abends dann auf dem Boot gekocht.
Morgen wird wohl ein kompletter ‘wir bleiben auf dem Boot’ Tag. Mit viel Regen und auch Wind. Am Mittwoch soll ja alles besser werden.



























































