Bootsurlaub 2022 - 5
Heute war leider nicht so gutes Wetter, ein wenig kälter aber OK zum losfahren.
Hier zwischen den Inseln fährt man ja eh ein wenig geschützt.
Wir hatten uns vorgenommen bis nach Lohals, an der Nordspitze von Langeland zu fahren. Marstal ist ja ein ziemlich großer Hafen und wird auch gerne von den ganzen Deutschen angefahren die aus Kiel, Eckernförde, der Schlei und Flensburg kommen.
Deshalb sind wir auch bei der Ausfahrt nicht ganz alleine.
Die meisten Segler sind aber gleich nach Süden, Richtung Deutschland abgebogen.
Wir sind mit ein paar wenigen erst nach Osten, Richtung Rüdköbing und dann nach Norden abgebogen. In der ferne sieht man schon die KLeine Belt Brücke.
In Lohals angekommen, kam auch die Sonne langsam raus.
Beim Hafenmeisterhäuschen kann man sehr schöne Räder ausleihen.
Mit denen sind wir dann zum Brugsen zum Einkaufen gefahren.
Der Skipper hat die Einkäufe fast fertig verarbeitet und ruft langsam zum Essen.
Da für den nächsten tag sehr viel Wind angesagt war, haben wir einen Hafentag eingelegt, geputzt und Wäsche gewaschen.
Wir wollten jetzt nach Bandholm, um in Maribor in den Knutenborg Safaripark zu gehen.
Dazu ging es dann über den großen Belt. Der Wind kam aus Süd-Ost.
Wir hatten deshalb damit gerechnet, das der Trip ganz OK sein würde.
Bis zur Nordspitze von Langeland ging es auch gut. Dann kamen allerdings (für uns) ziemlich große Wellen und es wurde für ca. drei Stunden unangenehm schaukelig. Dann waren wir endlich in der Landabdeckung, die Sonne schien und alles war wieder schön.
Bandholm kam dann langsam in Sicht.
Die Insel die direkt vor der Hafeneinfahrt liegt, hätte uns mit den abgestorbenen Bäumen schon eine Warnung sein sollen.
Wir sind in den Hafen rein, haben eine Runde gedreht und einmal kurz festgemacht und uns im Hafen zu Fuß umgesehen, ob es hier nicht doch einen vernünftigen Platz gibt der wenigstens für ein Nacht OK ist.
War aber leider nicht. In einer leeren Box steckten sogar große Blechplatten im Grund, die uns wohl beim reinfahren gleich den Rumpf aufgeschlitzt hätten. Es war zwar eigentlich schon spät, aber um diese Jahreszeit bleibt es ja ziemlich lange hell. Deshalb sind wir dann schnell noch ein paar Kilometer weitergefahren, nach Saksköbing.
Saksköbing liegt am Ende von einem Sund.
Hier war dann schon die Einfahrt dahin sehr schön.
Dann noch schnell ein Hühnchen in die Pfanne gehauen und Brot mit Aioli dazu. Dann noch ein Glas Rotwein in der Abendsonne und alles ist gut.
Am nächsten Tag haben wir dann geschaut, ob wir von hier aus zu dem Knutenborg Park kommen. Ist aber sehr umständlich und dauert auch lange. Deshalb musste dieser Ausflug leider ausfallen. Stattdessen haben wir dann eine Stadtbesichtigung gemacht, eingekauft und gefaulenzt.